Himmlische Baustellen

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass derzeit vielerorts zeitgleich sehr viele Dinge einen Verfall bzw. Zerstörungszustand erreicht haben, der eine Erneuerung - überall gleichzeitig - unumgänglich macht. Wohin man auch sieht (und hört), überall wird gebaggert, gebuddelt, saniert, restauriert, gehämmert, gezimmert etc., und man bekommt vielfach den Eindruck, dass ein heilloses Durcheinander in dem Erneuerungsgeschen besteht. Tatsächlich ist zu beobachten, dass manche Straßen - kaum erneuert - für andere Zwecke gleich wieder aufgerissen, erneut hergerichtet und wieder gesperrt werden müssen. Das alles zieht sich bereits (für mich deutlich erkennbar) ca. 10 Jahre hin, und es ist auffällig, dass viele Menschen nur noch mit den Schultern zucken, weil sie keine Erklärung für das seltsame Geschehen finden.

Interessant wird es, wenn man sich vor Augen führt, was die vielen Baustellen bewirken: Sie veranlassen uns dazu Umwege zu gehen und zu fahren, an ungewohnten Orten zu parken usw., aber auch, uns darauf zu besinnen, dass man viele Wege durchaus zu Fuß erledigen kann und man letztendlich viele Dinge gar nicht benötigt, die man unsinnigerweise sonst mit dem Auto schnell mal eben holt.

Baustellen, also Orte/Stellen an denen gebaut, saniert und/oder wiederhergestellt und erneuert wird, werden abgesperrt und mit Absperrgittern, Bändern und Schildern gesichert. Die defekten oder zu reparierenden bzw. zu erneuernden Stellen werden vor dem fließenden Verkehr in Sicherheit gebracht, damit die Arbeiten ungestört und sorgfältig durchgeführt werden können. Die Absperrungen sagen uns: Bis hierher und nicht weiter. Wir werden  gewissermaßen ausgebremst, zum Umdenken gezwungen und - auf sanfte Weise gewissermaßen, aber ob es uns gefällt oder nicht - zu Ruhe, Besinnung und zum Innehalten gebracht.

 

So weit zu den "irdischen" Baustellen. Aber "Himmlische Baustellen" - was soll das denn sein, werden Sie sich vielleicht fragen.

Nun, nehmen wir einmal an, auch in diesem Fall würden die Worte von Hermes Trismegistos (siehe Tabula Smaragdina) gelten: Wie oben, so unten. Dann müssten wir davon ausgehen, dass zeitgleich - bereits seit einigen Jahren - auch im Unsichtbaren (was mit "Oben", da winzig klein und nicht sichtbar gleichzusetzen ist) ein ganz ähnliches Sanierungs-, Erneuerungs- und Wiederherstellungsgeschehen im Gange ist; als Vorbereitung (und Grundvoraussetzung) zu einer "Wiedergeburt in alter Frische" sozusagen.

Die Frage wäre: Was wird da saniert - und wer macht das?

 

Geht man davon aus, dass - und kaum ein Wissenschaftler zweifelt noch daran - alles Existierende durch ein extrem feines - also sehr kleines, feinmaschiges und deshalb nicht sichtbares Energienetzwerk verbunden ist, in und aus dem alles existiert, ist die Sache relativ klar, denke ich. Alles hat seine Zeit, und dies "natürliche Netz" - die "heile, intakte, gesunde Schöpfungsgrundlage" - ist offenbar "kaputt". Noch nicht ganz, wie es scheint (sonst würden wir wohl alle nicht mehr leben), aber an vielen Stellen. An zu vielen Stellen, so dass "die Risse und Löcher" sich mehr und mehr ausweiten. Wie bei einer alten Hose, die - während ihrer "Nutzungsphase"  immer wieder aufs Neue gestopft und geflickt wird, der Verfall jedoch - einmal so richtig in Gang gekommen - nicht mehr aufzuhalten ist. Irgendwann ist alles nur noch löchriges, durchlässiges Flickwerk - und "die andere Seite" (ein Teil der Beine oder gar das Hinterteil) schimmert durch. Fazit: Der Zeitpunkt naht, an dem sie als nutzlos erkannt und weggeschmissen werden muss, bevor "das ganze Hinterteil" durchbricht. Hätte man die Hose geschont, wäre man sorgsam und pfleglich damit umgegangen, also hätte man sie wertgeschätzt, geliebt und geachtet, dann hätte man diesen Zeitpunkt weit hinauszögern können - über das doppelte hinaus und weit mehr - doch zu spät. Kaputt ist kaputt, und der ursprüngliche Zweck geht unaufhaltsam verloren.  

 

Ein komischer, unangebrachter Vergleich, wie es scheint, doch ich denke, dass er sogar sehr passend ist.

Das Vorhandensein des energetischen Netzwerkes, wie vermutet, würde nämlich bedeuten, dass alles Materielle, Sichtbare (aber auch nicht Sichtbares) "energetisch hineingewebt" ist, ganz ähnlich wie ein Muster in materielle Stoffe. Und so gesehen ist alles und sind wir alle "Muster im himmlischen Gewebe" - und schlichtweg alles ist Teil eines energetischen Ganzen. Darum sagt man wohl über manche Menschen, sie seien „ein Muster ohne Wert“,

wenn man ihr Verhalten missbilligt.

Wir sind wie die Hose: Aus "Stoff", der sich abnutzt, Schaden nehmen und zerreißen kann. Ganzheitlich betrachtet sind wir aber noch viel mehr als das:

Wir sind (bzw. alles ist) das Netzwerk selbst. Wir sind jeweils eine Form darin (im Beispiel eine Hose) und ebenso der „Geist“, der in der Hose steckt und „von innen heraus“ wirkt (erschafft), um so wiederum von außen auf alles einzuwirken und es in jedem Moment zu beeinflussen und zu verändern. 

Mit jeder oberflächlichen Entscheidung, die wir treffen, mit jeder Boshaftigkeit, Hinterhältigkeit, Berechnung, Geringschätzung und Lieblosigkeit anderen Menschen, Tieren, Dingen oder der Natur gegenüber verletzen, schaden und beschädigen wir uns also selbst. Handeln wir aus Nächstenliebe (in der das Tun aufrichtig darauf ausgerichtet ist Gutes zu bewirken) heben wir folgerichtig den eigenen, aber auch den (heilenden) Energiezustand des Ganzen an. Dass das stimmt, weiß jeder, dessen Natur es ist „gut“ zu handeln. In der Bibel heißt es dazu: „Geben ist seliger denn Nehmen (Apostelgeschichte 20,35), und es sind wahre Worte.

Eigentlich sind die Zusammenhänge ganz einfach (zu verstehen) . . .

 

Nun zu den himmlischen Baustellen.

Zumindest theoretisch ist – wenn sich alles spiegelt (oben wie unten etc.) – davon auszugehen, dass auch im Unsichtbaren um uns herum, in der Luft, in der Natur (am Himmel, aber auch in Wäldern, Feldern Wiesen, in der Tierwelt etc.)  und an vielen anderen Orten gleichzeitig etwas geschieht, was mit Reparatur, Wiederherstellung und Erneuerung  zu tun hat. Und ich habe mir erstmals im Herbst 2010 die Frage gestellt, wie man „im Licht“ herausfinden kann ob das stimmt.

Meine Idee dazu war, „himmlische Lichtstrukturen“ in Kondensstreifen von Flugzeugen sichtbar zu machen und diese mit denen in „heil aussehenden Himmelsbereichen“ zu vergleichen. Ich hatte die Vorstellung, dass Flugzeuge, die ja in großer Geschwindigkeit fliegen, dabei bzw. damit „das Netz“ durchlöchern (zerreißen) und der Schadstoffausstoß in den Kondensstreifen möglicherweise - für das menschliche Auge nicht sichtbar - zusätzlich Schaden anrichtet.

 

 Oben: Einige Beispielbilder von Flugzeugen und dem, was sie sichtbar hinterlassen (Kondensstreifen) © Annette Andersen

 

Die meisten Menschen, falls sie sich darüber überhaupt Gedanken machen, leben in der Überzeugung, dass da oben – am Himmel – nichts kaputt gehen kann, doch das ist ein trügerischer Irrglaube, den wir schnellstens korrigieren sollten.

Nachfolgend ein Bild von sich überkreuzenden Flugbahnen (von meinem Standpunkt beim Fotografieren aus gesehen) und sich schon auflösenden Kondensstreifen, die, wie zur Bestätigung ihrer Herkunft, selbst die Form eines Flugzeugs angenommen haben.

Ich habe - schon vor einigen Jahren - versucht, in diesen "Abgasen" verborgene Strukturen (Symbole, Muster etc.) sichtbar zu machen. Von dem was dabei herauskam, habe ich einige Bilder in die nachfolgende Bildpräsentation eingefügt. Die Bilder sind nicht konstruiert oder inhaltlich verändert, sie zeigen Originalstrukturen in Originalfarben.

Es hat den Anschein, als versuche "die Natur" unter Aufwendung all ihr (noch) zur Verfügung stehenden Selbstheilungskräfte den verursachten Schaden zu beheben, was aber nur ein wildes, chaotisches Flickwerk ergibt. Von Ordnung keine Spur.

Zur Erinnerung:

Irdische Baustellen werden für Reparaturzwecke abgesperrt, damit in Ruhe daran gearbeitet werden kann. Da oben, am Himmel, geht das nicht. Aber es existieren ganz ähnliche Straßen, wie hier unten, oben "Flugbahnen" genannt, und der Flugverkehr geht pausenlos weiter. Bis zum Ausbruch von Corona in einem unvorstellbaren Ausmaß:

Im Jahr 2019 gab es in der weltweiten Luftfahrt knapp 47 Millionen (!!!) Flüge, im Jahr 2020 immer noch etwa 22 Millionen.

(Quelle mit Statistik)

 

 

In der ägyptischen Mythologie wurde die "moralische Weltordnung" durch die Göttin Maat (u.a. Gattin des Gottes Thot) personifiziert. Das Wort Maat steht für ein Prinzip, dessen genaue - sehr interessante - Bedeutung nicht ins Deutsche übersetzt werden kann. Deshalb hier ein Link: Maat.

Alles ist miteinander verbunden, alles hat miteinander zu tun.

 

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Annette Andersen

 

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26.01.2022

 

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