Himmlische Gewebe

Alten Mythen zufolge ist das Weben eine uralte Kunst, die einst von Göttern und Göttinnen gelehrt wurde. Die indische Göttin Maya z.B. gilt als Mutter der Schöpfung und als Weltenmutter, die das Gespinst des Lebens und der Illusion webt.  (Siehe auch Maya in der Philosophie)

Schon in den ältesten noch erhaltenen Webteppichen, sowohl in prachtvollen orientalischen, wie auch in ganz einfachen gewebten Teppichen

indigener Völker, findet sich eine ganz ähnliche, oft sogar identische Mustervielfalt, die sich auch in den Heiligen Stätten der Welt widerspiegelt.

(Quelle (u.a.): Volkmar Gantzhorn, "Orientalische Teppiche", Taschen Verlag, 1998)

Und genau diese Muster und "Bilder", die sich aus Zeichen, Symbolen, Linien, Kreuzen, Mandalas, Pyramiden,

Wellen etc. zusammensetzen, offenbaren sich im Licht.

Scheinbar frei schwebend, bei genauerer Betrachtung aber ausnahmslos durch ein ganz feines energetisches Netzwerk miteinander verbunden.

Viele alte Teppiche, aber auch schon älteste Mosaike, Kirchenböden und Wände, ebenso die Kirchen und ihre Grundrisse selbst, sowie Heilige Grabstätten, Tempel, Pyramiden etc. spiegeln wider, was sich im Licht offenbart.

Zudem scheint es so zu sein, dass sich um bestimmte "Licht-Symbole", z.B. Mandalas, die stets ein Kreuz in ihrer Mitte tragen, eine "Energiekuppel" bildet, die möglicherweise - auch in irdischen "baugleichen" (den "himmlischen Vorgaben" entsprechenden) Tempeln/Pyramiden etc. - wie ein "energetischer Schutzraum", ein Raum, der eine direkte Verbindung zum Göttlichen herstellt oder ähnlich, wirkt. Weltweit ist sehr häufig zu sehen, dass sich über dem allerheiligsten Bereich in Kirchen, Kathedralen und anderen Heiligen Stätten ein Kuppeldach befindet. Am bekanntesten sind vermutlich die Kuppeln des Felsendoms (dessen Grundriss als Oktogon angelegt ist) und jene über der Heiligen Grabstätte Jesu - die Kuppeln des Grabeskirche (die auch Auferstehungskirche genannt wird).

 

Oben links: Der Felsendom (Felsendom/Grundriss, Wikipedia)

In der Mitte die beiden Kuppeln der Grabeskirche. Unter der großen Kuppel befindet sich das Grab Jesu.

Das Bild rechts zeigt eine Öffnung in der Kuppel über der Grabstelle, die eine direkte Verbindung zum Licht (also einen Durchgang) herstellt.

(Quelle: pixabay)

 

Unsichtbare Energiekuppeln

Auch über den nachfolgend eingefügten Strukturen im Licht, die "den Aufbau eines Mandalas/Tempels in Pyramidenform, mit quadratischen Grundmaßen" zeigen, offenbart sich eine Kuppel. Eine mit bloßem Auge nicht sichtbare Energiekuppel, deren "Außenmaße mit 8 "Eckpunkten" (des "Grundmaßes") verbunden zu sein scheint und sich über den ganzen (himmlischen) "Gebäudekomplex" wölbt.

Obere Reihe:

1. Bild links: Hier sieht man gewissermaßen den "Grundriss des Gebäudes im Zentrum".

                      Auf den ersten Blick quadratisch, in den Energiestrukturen offenbart sich aber auch hier ein Oktogon.

Das Bild in der Mitte zeigt "das Mandala bzw. den Tempel/die Pyramide im Zentrum" der Strukturen.

Im Bild rechts sieht man das Zentrum von Bild 1, mit erweiterten Energiestrukturen.

 

Untere Reihe:

Das 1. Bild von links zeigt die Energiestrukturen der verschiedenen Ebenen (die zusammen ein Ganzes ergeben).

Das Bild in der Mitte offenbart in schwarzweiß sehr deutlich, dass sich im Zentrum aller Strukturen ein Kreuz befindet,

                                      und das auch die anderen Kreuze Energiequellen sind..

Im Bild rechts sieht man deutlich die Energiekuppel, die sich, orientiert an bestimmten "Eckpunkten", weit über das Zentrum hinaus, erhebt.

 

Die Bilder zeigen Energiestrukturen im Licht der Venus (fotografiert am 27.03.2020).

Interessant ist, dass sehr viele der Pyramiden, die inzwischen weltweit entdeckt wurden und aktuell immer noch entdeckt werden, eine quadratische oder achteckige Grundfläche haben. Ebenso wie alte Grabanlagen, Tempel ect., und das legt die Vermutung nahe, dass es hier - zu den Strukturen im Licht, die genau das widerspiegeln - einen Zusammenhang gibt, dessen Entdeckung vermutlich von größter Wichtigkeit ist.

Würde sich herausstellen (und der Nachweis sollte leicht möglich sein), dass die Grundmaße z.B. der oben eingefügten Lichtstrukturen auf die alten irdischen, materiellen Bauten, wie Pyramiden, Tempel, Kirchen, Kathedralen, Grabstätten etc., übertragen werden können, läge die Vermutung nahe (bzw. wäre der Beweis erbracht), dass mit der Bauweise eine ganz bestimmte Absicht verfolgt wurde, die heute gänzlich in Vergessenheit geraten ist.

Denkbar wäre z.B.., dass sich auch über den irdischen Heiligen Gebäuden Energiekuppeln befinden oder einst befanden, und sich durch diese eine Art "Durchgang in eine andere Daseinsebene" eröffnet, was bereits von vielen (auch Wissenschaftlern) diskutiert und für möglich gehalten wird.

Ohne jeden Zweifel haben alle Heiligen Gebäude einen eindeutigen Bezug zu Geburt, Tod, Auferstehung/Wiedergeburt, sowie zu einem Gott bzw. verschiedenen Göttern. Und in allen Gebäuden wurden und werden bis in unsere Zeit bestimmte Rituale abgehalten, die stets mit der Kontaktaufnahme zum Göttlichen in Zusammenhang stehen.

Für mich denkbar ist (und zwar vorrangig), dass diese "Heiligen Gebäude", die, wie man weiß, wie ein Netzwerk um den Globus erbaut wurden, von jeher dazu dienten, unter Zuhilfenahme bestimmter Rituale, wie Stille, Kontemplation, Gebete, Gesänge, Musik, Tänze etc., einen bestimmten (reinen) Energiezustand bzw. Energiefluß zu erreichen, den, ganz unabhängig von einer bestimmten Religion oder einem bestimmten Glauben alle Menschen, Tiere und die Natur brauchen, um leben und überleben, gesunden und sich regenerieren zu können.

Demnach wäre eine baldige Rückbesinnung auf die wahren Schöpfungszusammenhänge - und die Reaktivierung der in diesem Kontext erforderlichen Maßnahmen - von größter Wichtigkeit. Dazu gehört möglicherweise der zyklische Wiederaufbau der "Heiligen Stätten", nach der Bauweise, die die "Himmlischen Strukturen" vorgeben, sowie deren Nutzung und "Wiederbelebung".

Ich halte einen Zusammenhang zu den seltsamen Begebenheiten mit Kreuzen für absolut denkbar.  Mehr dazu Seite KREUZE. (Kreuzwunder).

 

Oben: Beide Bilder (das rechte zeigt das linke in schwarzweiß) zeigen die Mitte bzw. das Zentrum des obigen "Mandalas" bzw. "Tempels" oder der   

           "Pyramide.  Es setzt sich (von außen nach innen betrachtet) aus immer kleiner werdenden Kreuzen zusammen, andersherum aus immer größer

           werdenden. Daraus lässt sich ableiten, dass jeder "neue, erweiterte" Zyklus jeweils aus einem Kreuz hervorgeht. Es ist stets das "Schöpfungszentrum".

 

Vielfach werden uralten Zeichen und Symbolen von ganz unterschiedlichen Völkern, die nie Kontakt zueinander hatten, identische oder ganz ähnliche Bedeutungen zugeschrieben. Die Erklärung, wie das möglich war und ist, zeigt sich in den sich mehr und mehr offenbarenden Schöpfungszusammenhängen. Das universelle Netzwerk des Lichts, darauf deutet alles hin, scheint die Schöpfungsquelle zu sein, aus der (auch) alle Inspiration hervorgeht.

 

Auch der niederländische Graphiker M.C. Escher (1898-1972) befasste sich mit der Mustervielfalt des Lichts und war ein Meister darin, sich überlagernde Ebenen miteinander zu verknüpfen. So entstanden seine (scheinbar) "unmöglichen Darstellungen".

 

Vielfach wird auch in der Bibel das Weben thematisiert, so heißt es zum Beispiel,  dass wir Menschen "in Gott leben, weben und sind"

(Apostelgeschichte 17:28).

Alles deutet darauf hin, dass wir mit dem universellen Netzwerk in jedem Moment interagieren (also in ihm "weben"), und ohne es zu wissen Einfluss auf alles Geschehen in der Welt nehmen. Sowohl in unserem nahen Umfeld - wo wir es nachvollziehen können, wie auch an entfernten Orten, wo wir die Auswirkungen nicht bemerken. Das bedeutet: Wir haben einen freien Willen, aber nichts geschieht zufällig! Wir "weben" es.

 

Am Anfang meiner Suche (im Licht), als es mir gelang, die ersten Strukturen sichtbar zu machen, hatte ich oft den Eindruck, dass der Himmel "voller Webstühle" sei, denn die "himmlischen Lichtstrukturen" sehen materiellen Geweben oft täuschend ähnlich. Es hat den Anschein, als würden sich unzählige Zeichen und Symbole an Kettfäden, gleichzeitig in verschiedenen Richtungen, zu komplexen Mustern zusammenfügen, wodurch - niemals identische - wunderschöne "himmlische Teppiche" entstehen.

(Infos zum Weben, Quelle: Wikipedia) Es scheint so zu sein, dass das ganze Weltgeschehen in Energie-Teppichen gespeichert wird.

 

Bild 001: "Himmlisches Gewebe"

Bild 002: Originalstrukturen im Licht

 

Ojo de Dios   - "Auge Gottes"

 

 Die Bilder oben zeigen Ojo de Dios, "Augen Gottes", die im Bild darüber als echte Strukturen im Licht (in weiß) zu sehen sind.

 

Mexiko

Bei den Huichol-Indianern in Mexiko gibt es bis heute einen sehr schönen Brauch: Nach der Geburt eines Kindes webt ihm sein Vater ein ganz  besonderes Schutzsymbol: Ein Ojo de Dios, ein Auge Gottes.

Dazu werden zwei Holzstäbe mit einem Wollfaden zu einem Kreuz gebunden. Dann wird einer der Stäbe fest mit einem Faden umschlungen, dann zum nächsten Stab geführt, der auch wieder umschlungen wird usw. Dies wird jeweils mit einer anderen Wollfarbe fortgesetzt, bis das Ende der Stäbe erreicht und eine Raute (bzw. ein Quadrat, in dessen Zentrum sich ein Kreuz befindet) entstanden ist.  

Mit dieser Webarbeit wird direkt nach der Geburt des Kindes begonnen: Aus dem "Geburts-Zentrum" - dem Kreuz - heraus, nach außen.

Danach wird Jahr für Jahr, bis das Kind das Alter von fünf Jahren erreicht hat, mit jeweils einer anderen Farbe, einer Spirale gleich, der Augenkranz erweitert. So entsteht gewissermaßen ein "Lebenskranz" aus 6 verschiedenen Farben.

Damit ist "das Auge Gottes" (und der Zyklus des Kleinkindalters) vollendet.

 

 

Das Weben der Ojo de Dios ist eine Jahrhunderte alte spirituelle Tradition, und man geht davon aus, dass die Herstellung bis auf die Religionen der alten mexikanischen Ur-Völker zurückgeht

Traditionelle Ojo de Dios wurden früher häufig in der Einsamkeit gewebt, als Teil einer erweiterten Meditation oder eines Gebets, wobei geistige Assoziationen (Kontemplation) in die Arbeit mit einflossen. In den Bergen von New Mexiko gab es Lernzirkel (Weisheitskreise), in denen Sinn und Zweck der Gottesaugen an die Kinder und Jugendlichen weitergegeben wurden.

 

Dies „Augen Gottes“ wurden und werden als rituelle und spirituelle Gegenstände benutzt. Sie sind heilige, segensreiche Symbole, die u.a. Glück, Gesundheit, Heilung und Segen bringen.

Zudem sollen sie zur geistigen Wahrnehmung und dem Verstehen der Dinge befähigen, die mit den physischen Augen nicht gesehen werden können.

Die "Augen Gottes" kommen vielfach in den Strukturen des Lichts vor:  Sie sind - hier wie dort - Schöpfungsquellen.

 

 

Kolams  (Indien)

Das Erstellen von Kolams ist eine uralte Kunst, die, wie das Weben von Ojo de Dios, mit dem Wissen um die segensreiche Bedeutung der Licht-Symbole zu tun hat und noch heute in Indien praktiziert wird. Es handelt sich dabei um eine spirituelle Kunstform, deren Schöpfungsgeheimnisse seit vielen Jahrhunderten von Generation zu Generation von den Müttern an ihre Töchter weitergegeben werden.

Jeden Tag aufs Neue zeichnen indische Frauen vor die Eingänge ihrer Häuser und Wohnungen mit gefärbtem Reismehl wunderschöne und faszinierende geometrische Motive, Mandalas etc.

Diese, mit guten Wünschen verknüpften Bilder habe eine besondere energetische, magische Ausstrahlung und stellen eine direkte Verbindung zum unsichtbaren Netzwerk des Lichts her.

 

Auch hier geht es um die heil-bringende, segnende Schöpferkraft, die auch durch die Ojo de Dios weitergegeben werden soll.

Die Zeichnungen sind Symbole für Glück und Wohlstand. Für die Bewohner und Besucher zugleich. Sie gelten als Quelle positiver Energie und sind Schutzsymbole gegen negative Energie und Böses.

Das Bild (rechte Seite) zeigt das von dem jungen Mädchen (oben) gezeichnete Kolam. Im Zentrum der Raute ist die Vereinigung der "Gegenseiten" dargestellt (aus deren Verbindung Neues hervorgeht).

Dies sieht man gut im Bild links, das originale Strukturen im Licht (im Zentrum eines Mandalas) zeigt.

Hier habe ich die "Vereinigung", in dessen Mitte sich das Kreuz befindet,  durch die Farben Rot und Blau verdeutlicht. Das weiße Feld in der Mitte ist das Zentrum im Kreuz - die Schöpfungsquelle.

(Die Punkte des Kolam: 3 x 3 = 9  (die Neunheit von Heliopolis)

 

Wie kommen Zeichen und Symbole des Lichts in "irdische, materielle Gewebe"

und (auf und in) andere kunsthandwerkliche Gegenstände?

 

Bild oben links, (Foto: Nowaja), Das Foto zeigt die Entstehung eines Webteppichs, mit einem Muster, das dem im Licht (Bilder rechts daneben, Originale) ganz ähnlich ist

Hand-Gearbeiteten Dingen wird schon immer ein besonderer Wert zugemessen. Offenbar ist es so, dass die Heiligen Zeichen, Symbole und Muster der Lichts bei gleichtöniger, aber zielgerichteter Hinwendung zur Vollendung der schöpferischen Tätigkeit, die oft einschläfernd wirkt, in einem nahezu meditativen Zustand (Meditation/Kontemplation) durch die Hände in das Gewebe "übertragen werden" (können). Das Gehirn erzeugt in solchen Zuständen (nicht schlafend, aber auch nicht ganz wach) einen besonderen (erweiterten) Bewusstseinszustand, in dem das Gehirn Wellen (elektrische Ströme) in einem bestimmten Frequenzbereich aussendet (u.a. Alphawellen und Gammawellen), durch die es offenbar zum Kontakt und Informationsaustausch mit dem "Geistigen" (Höheren Bewusstsein) kommen kann.

 

 

An vielen Höhlenwänden, weltweit, sind unzählige Hände abgebildet, oft als "Postiv" und als "Negativ" (hell und dunkel) "Hand in Hand" oder überlagert.

Möglicherweise ein Hinweis darauf, dass durch die Hände mit "dem Geistigen" (Göttlichen, Unsichtbaren) Kontakt

aufgenommen werden kann - und dies von jeher bekannt war. Zudem könnte es ein Hinweis sein, dass beide Seiten in ständigem Austausch sind und in jedem Moment Hand in Hand arbeiten (also erschaffen).

 

Das Foto zeigt eine Hand, die jemand - im Zentrum eines Herzens - auf einem Fußweg hinterlassen hat.

 

Gewebe im Licht (eine kleine Auswahl)

 

Bild oben links, Bild 005: Himmlisches "Gewebe", offenbar die Entstehung eines komplexen Rautenmusters

Bild oben rechts, Bild 006: "Himmlische Gewebestrukturen" nah

 

Bild oben links, Bild 007

Bild oben rechts, Bild 008

Oben: Bild 009

Bild oben, Bild 010

 

* * * * * * *

HOME

Einführung

Galerie

 

Copyright © 2021

Annette Andersen

 

E-Mail:

info@annette-andersen.de

 

 


Diese Webseite wurde zuletzt überarbeitet am

21.11.2021

 

Link zu meiner Seite

www.die-wahre-natur.de

Besucherzaehler